Sehenswertes
Schwerin

Durch die abwechslungsreiche Seenlandschaft in und um Schwerin ergeben sich ideale Bedingungen für Wassersportler: Segler und Paddler, Ruderer und Taucher machen neben den Badelustigen starken Gebrauch von den Möglichkeiten der "Stadt der sieben Seen". Das Drachenbootfahren erfreut sich mittlerweile einer ungeheuren Beliebtheit nicht nur bei den Schwerinern. Die jährlichen Wettkämpfe auf dem Pfaffenteich im Herzen der Stadt sind bereits zu großen Volksfesten geworden.
Ludwigslust
Ludwigslust hat eine baugeschichtlich bedeutende Stadtarchitektur. Die einstige Sommerresidenz der Schweriner Herzöge hat ihren alten Glanz nach aufwändigen originalgetreuen Sanierungen wieder hergestellt. Von 1756 bis 1837 war der planmäßig angelegte Ort am Rande der Heidesandlandschaft "Griese Gegend" Hauptresidenz in Mecklenburg. Kurz vor Beginn der Residenzzeit wurde der Ort von "Klenow" auf "Ludwigs Lust" umgetauft. Architektonischer Mittelpunkt der 12 800 Einwohner zählenden Kreisstadt ist das prächtige Schloss. An das Gebäude, welches klassizistische und barocke Elemente reizvoll kombiniert, schließt sich ein über 130 Hektar großer Park an. Die Stadtkirche gegenüber dem Schloss enthält das größte Altargemälde Europas. Es besteht aus 1000 Karton-Tafeln. Die östlich vom Schloss wegführende Schlossstraße legte dessen Baumeister Johann Joachim Busch als repräsentative Magistrale mit beschaulichen Backsteinhäusern an.
Neustadt-Glewe

Das Stadtschloss steht auf Hunderten Eichenpfählen. Über hundert Jahre dauerte sein Bau, bis es endlich 1717 fertiggestellt wurde. Heute kann man hier in einem Feinschmeckerrestaurant gut speisen.
Boizenburg

Glücklicherweise unzerstört geblieben im Zweiten Weltkrieg, hat sich der historische Charme der Altstadt bis heute erhalten: Noch immer säumen kleine Ziegelhäuser im Fachwerkstil die engen Gassen der Stadt. Die Besonderheit des barocken Rathauses der 10 800-Einwohnergemeinde ist seine separate Stellung auf dem Marktplatz Boizenburgs. Nach fast dreijähriger Sanierung befindet sich in dem malerischen Fachwerkbau wieder der Bürgermeistersitz.
Der Boizenburger Stadthafen liegt unmittelbar beim Altstadtzentrum. Hier legen neben Sportbooten auch Ausflugsdampfer der Boizenburger und außerstädtischen Fahrgastschifffahrt an. In der DDR war Boizenburg ein bedeutender Standort für die Fliesenherstellung. Davon zeugt heute noch das Erste Deutsche Fliesenmuseum. Hier werden deutsche und ausländische Fliesen des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert. Auch heute kommen hochwertige Fliesen aus Boizenburg.
Hagenow
Hagenow ist als kleine Ackerbürger- und Handwerkerstadt typisch für den Südwesten Mecklenburgs. Die 12 500 Einwohner der Stadt konnten 1995 das 800jährige Bestehen ihrer Stadt feiern. Wahrzeichen der Stadt ist der Wasserturm. Heute ein Wohn- und Geschäftshaus, diente er bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein der Wasserversorgung.
Das Hagenower Stadtbild wird geprägt von Fachwerkhäusern. Das Fachwerkhaus des Stadtsenators Jessel überstand den letzten großen Stadtbrand 1766 und beherbergt heute das Museum der Stadt. In Hagenow ist auch eine der seltenen Synagogen Mecklenburg-Vorpommerns zu entdecken.
Zarrentin am Schaalsee
Mit ihrem ländlichen Charakter besticht die Stadt durch die herrliche Lage an der Südspitze des Schaalsees. Sie ist das Tor zur Schaalseeregion, einer der schönsten Seenlandschaften Norddeutschlands.
Das Stadtbild wird von Häusern mit landestypischer Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt. Besonders hervorzuheben ist das ehemalige Zisterzienser Nonnenkloster, hoch über dem Schaalsee gelegen und die Kirche St. Peter und St. Paulus sowie das Heimatmuseum. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde das Kloster, ein wichtiges Denkmal der Bau- und Landesgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns, umfangreich und detailgetreu saniert. Architektonisch besonders interessant sind die kunstvoll gestalteten gotischen Kreuzrippengewölbe des Erdgeschosses. Im Kreuzgang ist eine Dauerausstellung eingerichtet, die einen unmittelbaren Bezug zum Kloster und seiner Geschichte hat. Regelmäßige Führungen sollen den Besucher mit den Details der historischen Entwicklung vertraut machen. Vielfältige Veranstaltungen im Kloster bereichern das kulturelle Leben in der Region.
Die Pfarrkirche St. Peter und St. Paulus, eine in ihren Ursprüngen romanische Feldsteinkirche, weist gut erhaltene Wandmalereien auf. Im Heimatmuseum in der Klosterscheune werden Sammlungen zur Entwicklung des Ortes anhand von Dokumenten und Fotos anschaulich gezeigt, die zahlreiche Informationen zur Stadt- und Regionalgeschichte beinhalten. Zudem werden auch Sonderausstellungen über besondere Ereignisse der Ortsgeschichte veranstaltet.
Die frühere Küsterschule (heute Hotel und Restaurant), das Pfarrhaus und die gesamte übrige, parallel zum Seeufer verlaufende Amtsstraße (vormals Bauernstraße) mit ihren liebevoll restaurierten Häusern bietet ideale Möglichkeiten für Spaziergänge.
Teile des Stadtgebietes liegen innerhalb des seit 1998 von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservats Schaalsee, dessen Verwaltung ebenfalls seinen Sitz in Zarrentin hat. Durch Dauerausstellungen, regelmäßige Informationsveranstaltungen, den im vier Wochen Rhythmus statt findendenden Biosphäre Schaalseemarkt und weitere Aktivitäten ist das „Pahlhuus“, der Sitz der Reservatsverwaltung, zu einem wichtigen Anlaufpunkt für viele Besucher der Stadt geworden.
Landurlaub

Der Naturpark Elbetal gehört zu den wenigen in Europa noch verbliebenen naturnahen Flusslandschaften. In dem ökologisch sehr wertvollen Gebiet mit seinen vielen kleinen Nebenflüssen und Weichholz-Auen leben unter anderem 130 Weißstorchpaare.
Die Lewitz ist eines der größten Landschaftsschutzgebiete in Mecklenburg. Die Landschaftssenke ist südlich des Schweriner Sees gelegen. Angler gehen von einem Ausflug an einen der fischreichen Seen nie ohne einen guten Fang nach Hause. Auch Wanderer kommen hier auf ihre Kosten, denn in der charaktervollen Landschaft wechseln sich Seen, Wälder und Wiesen vielfältig ab.
Grabow
Rathaus der Stadt Grabow
1252 als befestigter Grenzort von den Danneberger Grafen gegründet, gehört die Stadt erst seit 1320 zu Mecklenburg. 7 Kilometer südöstlich von Ludwigslust, an der Bundesstraße 5, an der Bahnlinie Hamburg-Berlin und an der Elde-Müritz-Wasserstraße gelegen, hat die „bunte Stadt an der Elde“ heute ca. 6.500 Einwohner. Die historische Innenstadt wird durch die nahezu geschlossene, farbenfreudige Fachwerkbebauung des 18. Jahrhunderts geprägt. Ladeluken und Balkeninschriften erinnern an Handel und Gewerbe vergangener Zeiten. Zahlreiche Details, wie Freitreppen mit schmiedeeisernen Gittern und meisterhaft gearbeiteten Haustüren unterstreichen die Gestaltungsvielfalt. Ein Blickfang ist das Rathaus mit Mansardendach, Dachreiter und doppelläufiger Freitreppe.
Fotografien 2-6 vom
Tourismusverband Schweriner Land-Westmecklenburg e.V.
Alexandrinenplatz 5-7
D-19288 Ludwigslust
Telefon 0 38 74 - 66 69 22
Fax 0 38 74 - 66 69 20
e-Mail info@mecklenburg-schwerin.de
www.mecklenburg-schwerin.de
Der Tourismusverband ist Ansprechpartner für Gäste der Region.
Das Foto des Rathauses in Grabow wurde freundlicherweise von der Stadt Grabow zur Verfügung gestellt.





